schuelerreperaturwerkstattVom 18. bis 26. November 2017 findet Europas größte Kommunikationskampagne für Abfallvermeidung statt - die Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV). Tausende öffentlicher Aktionen zeigen dann bereits zum achten Mal europaweit Alternativen zur Wegwerfgesellschaft und Ressourcenverschwendung auf. Auch in München ist die Schülerreparaturwerkstatt mit der Aktion „Schüler reparieren für die Halle 2, dem Gebrauchtwarenkaufhaus der Stadt München“ dabei.

Am Samstag, dem 18. Nov. reparieren Schüler der 12. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule München-Schwabing von 10 bis 13 Uhr defekte Geräte in der Halle 2 in Pasing. Am Di., dem 21. Nov. von 14 bis 15 Uhr reparieren dann Schüler der 5. - 7. Klasse und am Do., dem 23. Nov. von 11:50 bis 15:30 Uhr Schüler der 11. Klasse in der Rudolf-Steiner-Schule Schwabing defekte Geräte für die Halle 2.

„Wir unterstützen die Kampagne, um für einen nachhaltigen Umgang mit Produkten zu werben. Abfallvermeidung fängt im Kleinen an. Jeder einzelne kann etwas tun, darauf wollen wir mit unserer Schülerreparaturwerkstatt aufmerksam machen.“, sagt Walter Kraus, der Initiator der Schülerreparaturwerkstatt.

Das diesjährige Motto lautet „Gib Dingen ein zweites Leben!“. Für Deutschland ist dies ein wichtiges Thema, denn auch hierzulande wandern zu viele Dinge in den Müll, die eigentlich dort noch gar nicht hingehören. Ob Handy oder Waschmaschine, Spielzeug oder Kleidungsstück: Es lohnt sich, nach Alternativen zum Wegwerfen zu suchen. Reparieren und Wiederverwenden heißt die Devise! Die lokalen Aktionen werden begleitet von der zentralen Auftaktveranstaltung in Berlin, die sich am 20. November der Frage widmet: „Wie kann Reparatur in Deutschland gestärkt werden?“

Abfallvermeidung und Wiederverwendung stehen an der Spitze der EU-weit geltenden Abfallhierarchie. Akteure aus Wirtschaft und Industrie, Verwaltung, Bildung und Zivilgesellschaft sind dazu aufgerufen, mit eigenen Aktionen innovative Ideen und zukunftsweisende Projekte rund um die Abfallhierarchie zu präsentieren.

Auf der Website www.wochederabfallvermeidung.de sind alle Beiträge aus Deutschland in einer Aktionskarte zusammengefasst. Die Aktionswoche wird seit 2009 durch die Europäische Union gefördert. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) koordiniert die Aktivitäten für Deutschland. Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit und Bau mit Mitteln zur Unterstützung der Europäischen Klimaschutzinitiative gefördert und vom Umweltbundesamt begleitet.

schuleimwandel

 

"Und kurioserweise ist es so, dass wir durch die Art, uns zum Kind zu stellen, in uns die Liebe zum Kind entwickeln, dass wir es dahin bringen, es mit immer größerer Liebe zu erfassen. Und wir erwerben uns gerade dadurch eine mächtige Hilfskraft, das Kind liebend zu unterrichten und zu erziehen."

Rudolf Steiner

 

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